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     Vereinsinformationen JSV Baesweiler

Seit min. März 2019 arbeitet der tief gefallene JSV Baesweiler am Neuaufbau, der in vielen Teilen bereits hervorragend läuft. Mittlerweile steht der Verein wieder auf grundsoliden Beinen, sportlich ist man zwar in der tiefsten Klasse angekommen, dennoch läuft es auch hier sehr gut, was die Quantität und Qualität der Spieler anbelangt. Es konnten viele Spieler, die meisten aus dem Baesweiler Stadtgebiet, für diese Herkulesaufgabe dazu gewonnen werden und alle arbeiten mit viel Hingabe an sportlich besseren Zeiten. Das Vorstandsteam wurde nahezu komplett neu zusammengestellt und arbeitet ruhig und gewissenhaft an nachhaltig guten Strukturen für den Verein. Die Seniorenabteilung bietet derzeit zwei Mannschaften eine sportliche Heimat, eine dritte könnte in Zukunft evtl. ins Auge gefasst werden. Auch in der Jugend wird gut gearbeitet, so stellte man bis zur Corona-Unterbrechung, mit einer A- und einer B-Jugend zwei Jugendmannschaften in der Kreisleistungsliga und damit die zwei am höchsten spielenden Jugendmannschaften im Stadtgebiet, nach der B-Jugend von Fortuna Beggendorf, die in der Sonderliga spielte. In der Saison 2020-2021 stellt man nun mit seiner Sonderliga A-Jugend sogar das höchste Jugendteam im Stadtgebiet.
Außerdem gibt es eine Bambinimannschaft sowie eine F-Jugend, die sich im Aufbau befindet.
Im Sommer scheiterte leider ein Vorstoß vom JSV Baesweiler zur Gründung eines Jugendfördervereins der zu einer Bündelung der Kräfte im Jugendbereich geführt hätte. Am Ende konnten sich die anderen Baesweiler Vereine nicht zu einem solchen Schritt bewegen lassen. Jedoch ist man auf Seiten des JSV weiter bemüht und zuversichtlich, diesen Schritt künftig doch noch gehen zu können. Im heimischen Sportpark wurde viel in Eigeninitiative und mit viel Hilfe des Städtischen Bauhofs gearbeitet, um die Anlage wieder ansehnlich und attraktiv zu machen wie Unkraut jäten, Rasenpflege, Reinigungsarbeiten etc. Aber wie in Berichten über Concordia Oidtweiler bereits mehrfach erwähnt, machen auch dem JSV die Platzverhältnisse zeitweise zu schaffen. Im Sommer ist der Platz zur Schonung und Pflege sechs Wochen gesperrt, die Asche knüppelhart und staubtrocken. Im Herbst und Winter machen Regen den Rasen oft unbespielbar, aber auch auf der Asche steht häufig das Wasser, so dass ein regulärer Spielbetrieb in dieser Zeit oft nicht möglich ist. Das unterscheidet die Sportstätten in keiner Weise voneinander. Natürlich schaut man auch beim JSV auf die Vereine, die über einen Kunstrasenplatz verfügen und man würde sich einen solchen auch im Sportpark anstelle des Ascheplatzes wünschen. Jedoch versteht man auch die derzeitige Argumentation der Stadt in Bezug Kunstrasenplätze und der ausstehenden EU-Entscheidung. In einer Ausschusssitzung vom 04.06.2020 wurde nun jedoch entschieden, dass Concordia Oidtweiler einen Kunstrasenplatz bekommen soll.
Dies ist schön für den Verein und auch grundsätzlich ok, jedoch können wir die Argumentation seitens Concordia Oidtweiler bzgl. der Umwidmung der bestehenden Plätze in einen Kunstrasenplatz nicht ganz verstehen. Am Sanierungsbedarf besteht sicherlich kein Zweifel und derzeit verfügen Sie unbestritten über die größte Jugendabteilung im Stadtgebiet. Jedoch so groß, dass zwei Plätze nicht ausreichen um allen Mannschaften Platz für den Trainingsbetrieb zu bieten. Also wird auf andere Plätze ausgewichen, z.B. nach Loverich. Wenn die Platzanlage nun umgewidmet wird, wird aus zwei Sportplätzen, einer, ergo verschärft sich die Trainingssituation ja noch. Dabei ist die Concordia Oidtweiler bei weitem nicht der einzige Verein im Stadtgebiet Baesweiler, der Fußballern eine Heimat gibt. Sicherlich haben sie in den letzten Jahren in Bezug auf ihre Jugendarbeit vieles richtiggemacht, jedoch darf man nicht vergessen, dass auch das ein Prozess war, der nicht über Nacht gekommen ist. Was, wenn sich die Vorzeichen in Zukunft auch wieder mal ändern und das Pendel wieder zu Gunsten eines anderen Baesweiler Vereins ausschlägt? Natürlich, jeder hätte gerne einen Kunstrasenplatz, jedoch darf diese Entscheidung nicht alleine von der derzeitigen Spielklassenzugehörigkeit, („dem Vereinsniveau angemessenen“ wie es die SPD nennt) oder den aktuellen Mitgliederzahlen abhängig gemacht werden. Dies sind Faktoren, die sich im Verlaufe der Zeit immer wieder geändert haben und auch wieder ändern werden, wie viele Beispiele, selbst in Baesweiler, zeigen. Heute ist der eine Verein obenauf, morgen ein anderer. Z.B. spielen beim JSV derzeit fast ausschließlich Spieler, die im Stadtgebiet Baesweiler oder der nahen Umgebung wohnen. Je höher die Spielklasse einer Mannschaft jedoch ist, desto größer wird auch das Einzugsgebiet der Spieler dieser Mannschaft. Für den Verein spielen dann Spieler, die nichts mit der Stadt Baesweiler zu tun haben, außer, dass sie in einem der Baesweiler Vereine Fußball spielen. Auch handelt es sich bei der Betrachtung der Spielklasse oder den Mitgliederzahlen um eine Momentaufnahme, die sich in den folgenden Jahren auch wieder verändern kann, vor noch 10 Jahren z.B., spielte der JSV in der Landesliga und Concordia in der Kreisliga A. Bei der Entscheidung, ob und wo ein Kunstrasenplatz hinkommt, müssen seitens der Stadt Baesweiler also mehrere Faktoren betrachtet und dabei im Idealfalle sämtliche Baesweiler Vereine berücksichtigt werden.
Nun bleibt uns und den anderen Vereinen im Stadtgebiet nur das Vertrauen in unsere Entscheidungsträger, dass man tatsächlich „ein Sportstättenkonzept erstellt, bei dem alle Sportplätze betrachtet werden, um die Rahmenbedingungen zu optimieren und somit die Modernisierung der Baesweiler Sportstätten vorangetrieben wird“, wie CDU-Bürgermeisterkandidat Pierre Froesch in dem Bericht klarstellt. Eine moderne Sportanlage ist zweifelsohne ein Zugpferd für Vereine die über eine solche verfügen, darf in einem Stadtgebiet wie Baesweiler jedoch kein Alleinstellungsmerkmal eines Vereines sein.
Die Heimanlage des JSV Baesweiler, der Sportpark, wird von den ansässigen Schulen im Rahmen des Schulsports genutzt und weist ebenso wie die Oidtweiler Sportstätte eine hohe Belastung auf. Aber eben auf dieser Grundlage könnte sich der JSV in die Zukunft gerichtet eine Kooperation mit den ansässigen Schulen sehr gut vorstellen. Weiterhin wird beim JSV weiterhin versucht, die Idee eines Baesweiler Jugendklubs umzusetzen, um einfach auch dem Wandel in der Gesellschaft gerecht zu werden. Die Zeiten, in denen es fünf Vereine in einem Stadtgebiet wie Baesweiler gibt, in denen die Jugendabteilungen durchweg durch alle Altersklassen voll besetzt sind mit Kindern und Jugendlichen, sind wohl leider vorbei. Diese Idee ist dabei nicht neu, sondern schon seit Jahren Thema unter den Vereinen. Bislang hat es jedoch an der Bereitschaft gefehlt, die erforderlichen Schritte zu gehen. Mal wollten die einen nicht, mal die anderen. Beim JSV Baesweiler ist man auf jeden Fall bereit, neue Wege zu beschreiten um den Fußball in Baesweiler wieder deutlich attraktiver zu gestalten und ggf. sogar auf ein komplett neues Fundament zu setzen. Baesweiler Jungs und Mädels müssen bestenfalls in Baesweiler Fußball spielen, und nicht in andere Städte abwandern, weil sie dort bessere Bedingungen vorfinden. Siehe z.B. das Projekt 1. FC Düren, dort werden auch Kräfte gebündelt und zusammengefasst, und es scheint so, als ob es funktionieren könnte. Andere Vereine schlagen derzeit ähnliche Wege ein, der JSV würde sich dies auch für die Stadt Baesweiler wünschen.